Strickjournal

Ich habe schon viele Ideen ausprobiert, um meine Vorlagen zu sortieren und auch handlich überall mitnehmen zu können.

Eigentlich wollte ich mir ein A4-großes Strickbuch in schlechtem Zustand zulegen, es ‚entkernen‘ und Ringösen für die gelochten Blätter anschrauben. Aber ich habe eine Kladde im Keller gefunden, die den Zweck auch erfüllt und praktischerweise noch eine Falttasche im Einband hat. Da sie fast noch unbeschrieben ist, habe ich die Seiten drin gelassen und meine Vorlagen nur eingeheftet. Mal sehen, wie lange ich diese ‚Lösung‘ nutzen werde… Eigentlich tendiere ich noch zu dem Book-Make-Over…

Der Fronteinband hat einen ausrangierten Briefumschlag bekommen und beherbegt nun Strickrechner sowie Banderolen aktueller Projekte…

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Ordnung im Stricknadelchaos

Ich habe eine ganze Sammlung an Stricknadeln aller Art und wollte schon seit Ewigkeiten Ordnung ins Chaos bringen. Also habe ich mit den Rundstricknadeln angefangen. Die Bambusnadeln sind ja schon von jeher eingetütet. Damit die nicht rumliegen in ihren Tütchen, habe ich sie in eine ehemalige Verpackung gesteckt. Die hat mal einen Body geschützt und ist mit einem Druckknopf versehen. Total praktisch. Noch so eine Tüte habe ich jetzt für die INOX-Rundstricknadeln zweckentfremdet und die einzelnen Nadeln in Frühstückstüten gesteckt inkl. Notiz, welche Länge und Stärke die Nadel drinnen hat. Hier ein paar Fotos:

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Symptome der Finish-itis

Während ich endlich dazu komme, meine Lace Socks fertig zu stricken, habe ich die Vorlesefunktion meines Kindle zu schätzen gelernt. Lesen und gleichzeitig stricken – was für ein Genuss! So habe ich jetzt fast das zweite angefangene Buch durch. Gestern habe ich Edna Ferbers ‚Dawn O’Hara‘ beendet und heute in Ermangelung der Lesefunktion in der Tolstoigeschichte ‚Das Glück der Ehe‘, bin ich wieder beim ersten Band der Pemberley Chronicles von Rebecca Ann Collins. Ich habe zur Zeit eine Finishitis (das Gegenteil einer Starteritis)… Den Drang alles Mögliche, das angefangen rumlag, zu beenden. Auch die angefangenen Bücher. Ich lasse mich aber auch zu sehr ablenken. Die Romane von Nancy Mitford nehmen mich gerade richtig in Beschlag und vorgestern habe ich ihre Biografie zu Ende gelesen.

Heute stelle ich also die Lace Socken fertig. Mal sehen, was ich als Nächstes stricke. Die Sachen für den kleinen Knopf stehen ganz oben auf der Liste. Man muss ja den Herbst und Winter im Auge behalten, auch wenn es dieser Tage fast 40°C werden sollen.

Nachdem es heute so viel geregnet hat, habe ich den späten Nachmittag genutzt, Knöpfchen in den Wagen gesetzt und bin spazieren gegangen. Währenddessen habe ich den Podcast von Brenda Dayne gehört. Deswegen will ich hiermal gaaaaaanz doll der Bouquinesse danken, denn beim Lesen ihres Blogs bin ich erst auf die Podcasts gekommen.

Spielzeug selber basteln

Bis Ende September wurde die Ausstellung „Weltspielzeug“ im Schlossmuseum Zeitz verlängert.
Ca. 250 Exponate zeigen selbstgemachtes Spielzeug aus aller Welt und dokumentieren den Einfallsreichtum, die Phantasie und das Geschick von Kindern aus den armen Regionen der Welt. Das Kinderhilfswerk ‚Plan‘ hat die Stücke zusammengetragen.

In Workshops können die jungen Besucher lernen ihr Spielzeug selbst zu entwerfen!

Öffnungszeiten Museum Schloss Zeitz:
Di bis So 10-17 Uhr
Tel.: 03441/688151

Quelle: MZ

Backe backe Kuchen

Auf einer Geburtstagfeier hatte ich mal schnell einen Kathi-Kuchen zusammengeschmissen: Mohn-Apfel-Kuchen.

Der schmeckte echt gut. Und da habe ich mir gedacht, das kann ich auch selber. Streuselteig ist ja wohl pippileicht und die Füllung hat eben etwas Improvisation abbekommen, schmeckt in der Eigenkreation nicht so süß, eben quarkiger, und hat viiiiiiielleicht ;-P zwei Kalorien weniger (?)…
Hier das Resultat: