Stricken mit Tupper

Um auf das Krümelmonster im Garten aufpassen zu können, aber gleichzeitig mit den Pembrokeshire Pathways by Brenda Dayne weiterzukommen, habe ich das Knäuel einfach in eine Tupperschüssel geschmissen, neben mich auf den Rasen gestellt und weiter gestrickt. Macht sich überall gut, nicht nur im Gras…
Die Socken sind nich so meins. Ich lass mich von Vorlagen ja gerne überraschen und die verschiedenen Strukturen von Heel, Gusset und Lace Patten sind auch sehr schön und langweilig ists auch nicht, aber irgendwie mag ich die Abfolge der Hacke nicht so. Bei meinen anderen Socken war das Wenden der Hacke (turn heel – sorry, ich stricke nie auf deutsch) besser und hat nicht solche Kanten fabriziert. Ich kann auch auf den Fotos nicht erkennen, ob das so sein muss. Jedenfalls mag ich nicht so recht den zweiten Socken stricken, aber was ich einmal anfange, mache ich auch zu Ende. Das Garn von Kuschel-Wolle ist aber super! Keinerlei Genörgel an der Front ;-P

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Kindle Tasche / Cozy / Cover

Der erste richtige Einsatz meiner ’neuen‘ Nähmaschine: eine Tasche für meinen Kindle. Eigentlich hatte ich mal eine gehäkelt, in tollem Effektgarn. Aber die gefällt mir nicht mehr. Also habe ich die Mittagspause genutzt und schwups in 20 Minuten eine Filztasche zusammengenäht. Anfängerprojekt, nicht perfekt, aber ich find sie toll.

Das Tutorial findet man hier.

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Ich habe ja auch noch nie Applikationen angenäht, daher sieht das sehr improvisiert aus, aber es hält… ;-P

Endlich eine eigene Nähmaschine

Gestern hab ich sie bekommen: meine eigene Nähmaschine. An sich besitze ich schon eine funktionstüchtige wunderschöne Maschine mit Tisch aus den Jahren nach dem 1. Weltkrieg. Leider habe ich keinen Platz sie hier aufzustellen. Noch nicht. Aber eine elektrische Maschine ist doch eben Luxus! Die Uromi hat sie mir gegeben, weil sie mit ihren 87 nicht mehr näht. Und nun wohnt eine Victoria Majestic 764 Fashion 2006 bei mir im Esszimmer. Jetzt muss ich nur schauen, dass alles funzt, weil sie ewig nur im Schrank stand. Und dann kanns losgehen!

Kaufrausch

Ich liebe Ebay. Denn nachdem ich ganz viel überflüssige, ungewollte und für mich untragbare Wolle verebayt hatte, bin ich schwach geworden und habe neue gekauft. Eigentlich sollte es nur etwas Tweedwolle für eine geplante Mütze sein (die habe ich auch erstanden, für schlappe 1,50€), nur habe ich dann einen tollen Shop entdeckt, dessen Besitzerin selber färbt und habe 5 Stränge Sockenwolle in wunderschönen Farben gekauft. Heute sind sie angekommen. Und sie ist traumhaft. Ich habe schon ein Knäuel angefangen zu wickeln, denn nach der aktuellen Mütze, sollen Socken auf dem Programm stehen. Das Beret, das ich grad stricke heißt Herbstlaub, naja eigentlich Crumpet, und es bekommt noch Gesellschaft von einem Tuch und wenn das Garn reicht auch noch Armstulpen. Alles mit Blattdesign. An sich wollte ich das berühmte Saroyan Tuch von Liz Abinante stricken, aber mein Gauge kam beim besten Willen nicht mal in die Nähe von ok. Aber die beiden Pattern, die ich jetzt habe, gehören zusammen, was mich umso mehr freut. Mehr dazu, wenns fertig ist. Die Herbstlaubmütze in Schöller&Stahl-Mohair poste ich morgen. Muss noch 6 Runden ribbing stricken und alles vernähen und blocken und dann kommt ein Post!
Der Ebay-Shop gehört übrigens Gesine Göpfert aus Colditz (ich liebe Sachsen!) und heißt Kuschel-Wolle.

Das To-Do-Syndrom

Heute hatte ich wieder den extremen Drang Dinge zu erledigen. Das ist schrecklich, weil man dann immer tausend Sachen auf einmal machen will. In den letzten Jahren habe ich aber meines Erachtens Effektivität reingebracht und denke dann doch vorher, was in welcher Reihenfolge sinnvoll wäre. Abgesehen davon liebe ich das Gefühl auf meiner imaginären To-Do-Liste etwas abgehakt zu haben. Das sind dann auch mal banale Dinge, wie die Küche aufzuräumen. Nun, jetzt muss man natürlich wissen, dass es da bei uns nicht wirklich was zum aufräumen gibt, außer das Frühstücksgeschirr in den Spüle zu räumen und überall Krümel aufzuwischen. Andererseits würde ich gerne unser improvisiertes Kalender/Drucker/Posteingang/Krimskrams-Sideboard aufräumen. Dumm nur, dass, wie erwähnt, es improvisiert ist. Einfach aus dem Grund, weil wir unser Haus noch umbauen und kein richtiger Arbeitsplatz dafür da ist. Und weil der Krümel alles was unter 1,10m aufbewahrt wird, sofort untersuchen muss. Schlechte Idee für Rechnungen, Druckerpatronen, Kamera und Ladegeräte…
Ich war dann am Ende trotzdem recht froh Einiges geschafft zu haben: Post, einkaufen, Briefe und Emails tippen, eine Bewerbung schreiben und zum Drucker mailen, Konzepte und Exposes recherchieren, die bis nächste Woche fertig sein müssen, alles für den Kitatag des Krümels morgen vorbereiten, mit Verwandten telefonieren, Besucher einplanen und zwischendurch, ganz wichtig: stricken! Naja, geht doch. Leider habe ich meine FTP-Fehler immer noch nicht beheben können…

Gute Vorsätze im September

Es gibt Zeiten im Jahr, an denen man sich die tollsten Sachen vornimmt. Meistens passiert das im Januar. Meistens aber auch so jede Woche. Bei mir zumindest: diese Woche putze ich endlich alle Fenster. Dieses Mal schleife ich endlich am Holzbuffet weiter. Oder: heute fange ich endlich das seit ewigen Zeiten mit kleinen Projekten verschobene Kinderjäckchen an. Ganz gewagt sind dann Vorsätze wie: keine Wolle kaufen, nur vom Vorrat stricken und UFOs beenden. Tjaja, die Fenster hab ich fast alle geputzt – ohne Regen, der mir dazwischen funkt. Das Buffet harrt immer noch der Dinge, die da wahrscheinlich nicht mehr kommen. Es gibt nur noch ein UFO, einen Marketbag, der mir im Frühjahr beim Stricken eine Venenentzündung verschaffte und jetzt zur Strafe im Strickkorb gammeln muss. Ganz stolz war ich auf mich, als ich vergangenes Wochenende meinen Stash aussortiert habe und vor allem geschenkte Wolle (meist aus den DDR-Vorräten von Omis und Bekannten dieser Omis), naja Acrylgarne sollte man wohl sagen, verebayt habe. Dummerweise habe ich mir dann neue gekauft. Superschöne handgefärbte Sockenwolle und es stehen immer noch zwei Stränge auf meiner Beobachtungsliste… Ich könnte mich jetzt rausreden mit dem sehr wahren Argument, dass ich ausser zwei, drei Knäueln einfachster Sockenwolle nix Schönes da hab. Aber ich machs nicht. Das waren solche Schnäppchen, so schick – nö, ich freu mich über den Kauf. Und da ich ja vorher was eingenommen habe, handelt es sich ja auch nicht um zusätzlich ausgegebenes Geld. Ausreden über Ausreden ;-P
So war ich dann schon im Aufräum- und Aussortierwahn und habe gleich mit meiner Garderobe weiter gemacht. Da verebaye ich grade zwei große Kartons und schaffe Platz für die Herbst- und Winterneuanschaffungen. Denn mal ehrlich, bei der Liste zu verstrickender Projekte für Familie und Freunde bis spätestens Weihnachten, kommen da ausser Socken und Kleinkram für mich selber sowas extravagantes wie ein Cardigan nicht rum. Aber die Accessoires zum gekauften Cardi mache ich selber. Vom Stash! Heiliges Ehrenwort!