Vorsätze für 2013

Letztes Jahr hatte ich so viel um die Ohren und so viel Stress, dass ich mir überhaupt nichts vorgenommen habe. 2012 war zwar auch nicht so das Superjahr, aber wesentlich besser als das grauselige 2011. Hier also eine Liste guter Vorsätze:

  1. Sport machen und abnehmen *whoahahahahahaaaaa
  2. mich öfter bei meinen Freunden in nah und fern melden
  3. das Bad öfter putzen
  4. das Küchenbuffet schleifen und ölen *ähem, jaja…
  5. den Garten anlegen
  6. einen Pullover stricken
  7. diverse Bücher zu Ende lesen
  8. nicht mehr so zickig sein
  9. unbedingt mal wieder verreisen
  10. meine Vorsätze umsetzen

Mir fällt bestimmt noch was ein… Je mehr Vorsätze, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich welche davon schaffe zu erfüllen!

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Jahresrückblick 2012

Wieder ein Jahr rum! Es kommt mir so vor, als ob es jedes Jahr schneller geht, je älter frau wird und je näher die 30 rückt. Gruselig. 2011 war ja ein totales Mistjahr. Ich war froh, als es vorbei war. 2012 war besser. Nicht toll, aber besser.

Auf der PRO-Liste steht an erster Stelle der Stricktreff, zu dem ich im Frühjahr auf ravelry nach Leuten/Interessierten gesucht hatte und der sich seitdem 2x im Monat trifft. Ich bin so glücklich, diese wundervollen lieben Menschen kennengelernt zu haben und mich mit ihnen regelmäßig zu treffen. Ein definitiver Pluspunkt für 2012!

Und: ich habe 32 Projekte dieses Jahr gestrickt!

Damit ich mich beim virtuellen Seelenstriptease motiviere, bleibe ich mal auf der Proseite. Da kommt hinzu, dass wir im Januar in unser Haus eingezogen sind. also ins Erdgeschoss. Das Dachgeschoss wird dieser Tage fertig und bezugsbereit. Dann sind 2,5 Jahre Dauerstress, Pendeln, mal-hier-mal-da-wohnen und unendlich viele Kompromisse ENDLICH vorbei!!!

Ein weiteres Plus in 2012 war, dass das Krümelmonster in die Kita kam. Erst halbtags zum angewöhnen und dann ganztags. Zeit für MICH, juhu! Im Sommer habe ich dann gefühlte hundert Projekte angeschoben, die teils noch laufen, teils leider fehlgeschlagen sind bzw. sich neue Türen geöffnet haben.

Nicht so schön waren die seelischen Tiefs dieses Jahr. Auch der Tod eines guten Bekannten hat mich in so einer Phase erwischt. Zweifellos auf der MINUS-Seite! Hier und da Rückschläge im Job – was mache ich nur falsch!? Und mit der Diss bin ich auch noch nicht voran gekommen. Noch ein Minuspunkt. Manno!

Auch in diesem Jahr bin ich trotz vieler schöner Momente und toller Erinnerungen froh, dass ein neues Jahr beginnt, in dem hoffentlich viel anders und besser wird.

Euch allen auch ein gesundes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr 2013!!!

Wie es immer so ist…

…bin ich natürlich zu nüscht gekommen. Bei den Socken habe ich es grade mal so über die Zehen geschafft. Wir waren nur unterwegs. Haben andauernd irgendwas gegessen und ich war auch dauernd total müde. Bin ich froh, dass Weihnachten jetzt vorbei ist. Aber viel zum Stricken komm ich glaube doch nicht. Morgen kaufen wir Laminat für die Schlafzimmer. Kommende Woche wird tapeziert. Mein Ziel, wenigstens bis zur Hacke zu kommen ist somit in weeeeeeeeeeeeeeite Ferne gerückt und am 1. Januar werde ich brav das erste Sockenclubmuster anschlagen. Die Ringelübungssocken werden bestimmt ein Jahresprojekt. Vielleicht am Ende Paar Nr. 13…

Apropos: für den Gewinner muss ich dann mal noch einen Preis erdenken. Irgendwelche Vorschläge?

Wird ja mal Zeit…

Eine Woche vor Jahresende habe ich es endlich geschafft, meine Übungssocken für den Sockenclub 2013 anzuschlagen. Auch wenn ich im kommenden Jahr jeden Monat ein anderes Paar vollenden möchte, habe ich mir verrückterweise in den Kopf gesetzt, ein Paar ‚Trainingssocken‘ zu stricken. Die Socken für 2013 werden fast alle zu einer Strickherausforderung für mich. Ein bisschen Übung kann also nicht schaden. Und heute Abend war es endlich soweit. Bei schlechter Beleuchtung, aber mit einem meiner Lieblingsweihnachtsfilme (und dem Mann, der ihn überraschenderweise super fand) habe ich einige Premieren zu vermelden. Während meines Stricklebens habe ich bisher nur 3 Paar Socken gestrickt (die Wichtelsocken zähle ich nicht mit) und zwei davon waren Kindersocken. Alles nichts weltbewegendes! Aber meine Übungssocken haben es in sich:

– Toe-Up
– Judy’s Magic Cast On
– 2 Socken gleichzeitig
– Magic Loop
– Streifen
– Zeitdruck
– Fleegle Heel

Keine Ahnung, ob ich sie fertig bekomme, bevor es an Silvester knallert, aber bis dahin werde ich hoffentlich über die Hacke hinaus sein. Keine Ahnung, was mich da erwartet. Ich lass mich überraschen. Hat bisher immer funktioniert. Hinzu kommt, dass diese Socken den Spontangarnkauf rechtfertigen und wenn ich mir Mühe gebe, verbrauche ich so viel des Garns, dass entweder nur ein kleiner oder gar kein Rest bleibt. Ich bin gespannt. Aber jetzt geh ich erstmal schlafen. Bei Dämmerlicht und nur einer kleinen Leseleuchte strickt es sich mit schwarzem Garn auf 2,5er Nadeln nicht unbedingt angenehm für die Augen…

Um den Magic Cast On zu lernen, habe ich erst etliche Videos durchforstet und fand keines wirklich gut. Letztendlich habe ich das Fototutorial von Judy Becker in der Knitty genutzt und mal ehrlich: wenn ich gewusst hätte, dass es so simpel und genial ist, hätt ichs schon viel eher probiert. Genau wie das Zopfen. Sieht kompliziert aus, macht aber echt Laune.

Ein schönes Video für das Stricken von zwei Socken auf einer Circular mit Magic Loop ist das von knitpurlhunter:

Ich versuche mal jeden Tag bis Jahresende meine Fortschritte zu posten. Zu irgendwas müssen Feiertage mit Verwandtenbesuch ja gut sein…

Update zum gefährlichen Spielzeug

Kurzmitteilung

Wie bereits berichtet, kamen diese Woche auf Arte zwei Dokus zum Thema Schadstoffe in Kinderspielzeug. sie sind mittlerweile auf Arte+7 available!

Die unsichtbare Gefahr

Erstausstrahlungstermin: Di, 18. Dez 2012, 20:17
weitere Ausstrahlungstermine: Sonntag, 23. Dezember 2012, 02:55

Wie erkenne ich Spielverderber?

Erstausstrahlungstermin: Di, 18. Dez 2012, 21:09
weitere Ausstrahlungstermine: Sonntag, 23. Dezember 2012, 03:50

Advent, Advent…

… ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann schmeißt der Kranz die Nadeln ab. Von einem Tag auf den anderen. Trotzdem hat er, glaube ich, ganz gut und lange durchgehalten; so ganz ohne Feuchtigkeitszufuhr.

Was macht Frau da als findige DIYerin? Sie entnadelt und stellt den Kranz ohne Grünzeug auf den Tisch. Für den vierten Advent muss das jetzt reichen!

16122012539Puristisch. Aber ich hoffe mal, kein fünftes Lichtlein anzünden zu müssen…

Was kann man eigentlich mit einem riesen Haufen Tannennadeln anstellen? Ich meine, außer ihn auf den Kompost zu werfen?

Plastikfrei kleiden

Wenn man damit anfängt, Plastik im Leben verringern zu wollen, hat das kaum Grenzen. So auch bei Kleidung. Ich rede da jetzt nicht von Kleidung aus Plastiktüten, sondern um die Verpackung, naja und um das Label. Heute kamen nämlich vier Pullis bei mir an, wovon einer das tolle Label PURE WEAR trägt und verspricht, dass die Baumwolle kontrolliert biologisch und ohne Einsatz von Chemikalien angebaut wurde. Googlet man da (siehe Link oben), dann erfährt man Folgendes:

PURE WEAR kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien mit einem Mindestanteil von 50 Prozent kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle. Die Kennzeichnung basiert u. a. auf den folgenden Kriterien:
Zusammensetzung: mind. 50 Prozent Baumwolle aus zertifiziertem, kontrolliert biologischem Anbau, max. insgesamt 50 Prozent Modal, Lycocell, Elastan, Leinen, Seide, Schurwolle, Viskose, Grenzwerte für bestimmte Stoffe (z. B. Formaldehyd; Metalle wie Blei, Nickel; Pestizide wie DDT, Heptachlor; Phenole wie Pentchlorphenol; chlororganische Carrier; zinnorganische Verbindungen wie MBT; verbotene Arylamine), Grenzwerte für allergisierende Dispersionsfarbstoffe, krebserregende Farbstoffe und Pigmente nicht nachweisbar, Verbot von Biozid-, Flammschutzausrüstung und PVC, Verbot gesundheitsgefährdender oder -beeinträchtigender Stoffe.

Letztendlich wird die Note: eingeschränkt empfehlenswert, vergeben. Aber verlangen kann man von dem Label nicht viel, denn:

Das „PURE WEAR“-Zeichen ist eine Eigenmarke der Otto GmbH, die zusammen mit der Unternehmensberatung Systain Consulting und dem Labor Hansekontrol auch für die Entwicklung des Kriterienkatalogs zuständig ist.

Die Textilmuster der interessierten Hersteller prüft die Otto Group nach einem eigenen festgelegten System, die verwendete Baumwolle aus kontrolliert biologischen Anbau muss von der Control Union zertifiziert sein. Bei positivem Ergebnis verpflichten sich die Hersteller gegenüber der Otto GmbH, nur mit dem Prüfmuster konforme Ware zu liefern. Die Einhaltung der Anforderungen werden regelmäßig in Stichproben überprüft. Durch den Nachweis eines Audits der BSCI (Business Social Compliance Initiative) erklären die Lieferanten auch die Einhaltung grundlegender sozialer und ökologischer Standards.

flashteeDer Pulli an sich ist ok, finde ich. Er stinkt auch nicht, wird aber vor dem Tragen logischerweise gewaschen. Aber wenn ich dran denke, dass mit dem Artikel für Bio geworben wird, dann frag ich mich, warum er in einer Plastiktüte verpackt wird. Das schoss mir übrigens auch durch den Kopf, als mein Ecobag von Ravelry ankam. In einer Plastiktüte. Hm…

Bezüglich des Labels denkt man erstmal auch an Fair Trade und alles, wird aber am Ende enttäuscht. Wie bei vielen Siegeln auf unseren Produkten. Man denke nur ans CE-Zeichen, dass sich eigentlich jeder Hersteller auf den Artikel druckt und es garnichts bedeuten muss. Da schockiert einen auch der Beitrag über Spielzeug und Schadstoffe, der letztens bei Arte lief.

UPDATE: Und was ich heute ganz toll finde ist ein Artikel in der Zeitung, dass 1) das Kleider-Café (Kinderschutzbund) im Blauen Elefanten am Anhalter Platz 1, eine Kleiderspende erhalten hat und auch Familien mit (Klein-)Kindern jetzt mehr Auswahl anbieten kann in der kalten Jahreszeit. Und 2), dass 40.000 Pullis für australische Pinguine gestrickt und gesammelt wurden!

7 Sachen zum Weltuntergang

Nach einer Idee von FrauLiebe: Sieben Sachen, die ich heute mit meinen Händen vollbracht habe. Meistens jedenfalls… Und zum Weltuntergang* ein „Special“:

  1. Frühstück fürs Krümelmonster gemacht, ihn in die Kita gebracht und eine Stulle im Auto gegessen.
  2. Im schönen Leipzig herumgeschlendert. Den Weihnachtsmarkt besucht und eine Schokobanane verspeist. Und meine alte Alma Mater besucht, bzw. das neue Augusteum.

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  3. Das Leipziger Strickcafé leider nicht besuchen können; dafür die Wolloase** im Sonnenwall/Löbauer Straße (Schönefeld) und ein Knäuel Schöller College gekauft.
  4. Bei den Schwiegereltern zu Mittag gegessen.
  5. Gestrickt.
  6. Das Krümelmonster aus der Kita geholt, Kakao getrunken, gespielt und gespielt und gespielt… und irgendwann endlich schlafen gelegt 😀
  7. Ein Weihnachtsgeschenk für die Zwillerlinge von Freunden eingepackt.

Und was habt Ihr so gemacht?

* Ich glaube ja nicht daran. Vor allem, weil die Maya ja zyklisch dachten und nicht linear wie wir. Also beginnt nur ein neuer Zyklus. Ich hoffe auf einen schönen, gesunden, langen und erfolgreichen neuen Zyklus! 2012 war nicht unbedingt mein Jahr…

** Das ist eine der Oasen, von denen es auch eine in Halle gibt. ‚jwd‘ sozusagen… Die Sortimente sind gleich. Vielleicht sehe ich mir die anderen beiden in Leipzig auch noch an. Wird mal ein CHECK-Post…

Strickende Oma rettet Enkelin das Leben

So oder so ähnlich ist es passiert. Damals. Jedenfalls laut Google. Das heutige Doodle ehrt die Gebrüder Grimm als Märchensammler und zeigt eine handarbeitsfreundliche Version von Rotkäppchen und dem bösen Wolf.

(c) Google.com

(c) Google.com

Und so unter uns Sprachwissenschaftlern: die Grimms haben auch noch andere coole Sachen vollbracht! Die Deutsche Grammatik zum Bleistift.

Sicherheit für Kinderspielzeug

Gestern kamen ja zwei sehr interessante Dokus zu Schadstoffen in Kinderspielzeugen auf Arte (man kann leider die Dokus nicht auf Arte+7 nachschauen, schade. Aber die Diskussion im Anschluss ist abrufbar). Erwähnt wurde dabei die Webseite Cleankids.de, die Eltern wirklich weiterhilft, schadstoffarme/-freie Spielsachen zu finden und immer aktuell auf Probleme in der Branche hinweist. Heute habe ich mir die Seite mal angesehen und gleich die Petition unterschrieben. Wir wollen schließlich alle das Beste für unsere Kinder! Bis zum 2. Januar 2013 werden 50.000 Unterschriften benötigt, um die Petition durch den Bundestag zu bekommen. Also macht mit, zum Schutz Eurer Kinder!

Petition 36701:
Verbraucherschutz – Verbot von Weichmachern in Gegenständen und Konsumgütern 

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Weichmacher in Gegenständen und Konsumgütern des täglichen Bedarfs zu verbieten, um die Gesundheit von Babys, Kindern und Erwachsenen ausreichend zu schützen.

Dänemark wird ab Herbst ein Verbot für Weichmacher in allen verbrauchernahen Produkten umsetzen, die in direkten Kontakt mit der Haut oder Schleimhäuten kommen – und dies im Alleingang

Damit übernimmt Dänemark wieder einmal eine Vorreiterrolle innerhalb der EU. Alltagsprodukte wie etwa Duschvorhänge, Wachstücher und Vinylböden dürfen dann nicht mehr verkauft werden, wenn diese anteilig mehr als 0,1 Prozent des Gewichts an Weichmachern (Phthalaten) enthalten.

Die EU-Kommission wird erst im Frühjahr 2013 darüber entscheiden, ob Stoffe wie DEHP, DBP und BBP DIBP in allen EU-Mitgliedsstaaten verboten werden sollten.

Bereits seit 2006 sind die als Phthalate DEHP, DBP und BBP in allen Spielzeugen und Babyartikeln verboten. Bestimmte Weichmacher auf Basis von Phthalaten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen, da sie in ihrer Wirkung bestimmten Hormonen ähnlich sind. Sie beeinflussen die Testosteron-gesteuerten Entwicklungsstufen.

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die Dringlichkeit eines umgehenden Verbotes von Weichmachern: Die Hälfte aller jungen Männer zwischen 18 und 23 Jahren in Deutschland ist nur noch eingeschränkt zeugungsfähig! Außerdem stehen Weichmacher im Verdacht, Diabetes, Asthma und Atemwegserkrankungen zu fördern.(*)