Sicherheit für Kinderspielzeug

Gestern kamen ja zwei sehr interessante Dokus zu Schadstoffen in Kinderspielzeugen auf Arte (man kann leider die Dokus nicht auf Arte+7 nachschauen, schade. Aber die Diskussion im Anschluss ist abrufbar). Erwähnt wurde dabei die Webseite Cleankids.de, die Eltern wirklich weiterhilft, schadstoffarme/-freie Spielsachen zu finden und immer aktuell auf Probleme in der Branche hinweist. Heute habe ich mir die Seite mal angesehen und gleich die Petition unterschrieben. Wir wollen schließlich alle das Beste für unsere Kinder! Bis zum 2. Januar 2013 werden 50.000 Unterschriften benötigt, um die Petition durch den Bundestag zu bekommen. Also macht mit, zum Schutz Eurer Kinder!

Petition 36701:
Verbraucherschutz – Verbot von Weichmachern in Gegenständen und Konsumgütern 

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Weichmacher in Gegenständen und Konsumgütern des täglichen Bedarfs zu verbieten, um die Gesundheit von Babys, Kindern und Erwachsenen ausreichend zu schützen.

Dänemark wird ab Herbst ein Verbot für Weichmacher in allen verbrauchernahen Produkten umsetzen, die in direkten Kontakt mit der Haut oder Schleimhäuten kommen – und dies im Alleingang

Damit übernimmt Dänemark wieder einmal eine Vorreiterrolle innerhalb der EU. Alltagsprodukte wie etwa Duschvorhänge, Wachstücher und Vinylböden dürfen dann nicht mehr verkauft werden, wenn diese anteilig mehr als 0,1 Prozent des Gewichts an Weichmachern (Phthalaten) enthalten.

Die EU-Kommission wird erst im Frühjahr 2013 darüber entscheiden, ob Stoffe wie DEHP, DBP und BBP DIBP in allen EU-Mitgliedsstaaten verboten werden sollten.

Bereits seit 2006 sind die als Phthalate DEHP, DBP und BBP in allen Spielzeugen und Babyartikeln verboten. Bestimmte Weichmacher auf Basis von Phthalaten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen, da sie in ihrer Wirkung bestimmten Hormonen ähnlich sind. Sie beeinflussen die Testosteron-gesteuerten Entwicklungsstufen.

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die Dringlichkeit eines umgehenden Verbotes von Weichmachern: Die Hälfte aller jungen Männer zwischen 18 und 23 Jahren in Deutschland ist nur noch eingeschränkt zeugungsfähig! Außerdem stehen Weichmacher im Verdacht, Diabetes, Asthma und Atemwegserkrankungen zu fördern.(*)

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